Lötanlage mit Keramikheizplatten

Für Lötprozesse im Hochvakuum oder unter Schutzgas im Temperaturbereich bis 1000 °C wurde ein
Ofen mit Keramikheizplatten entwickelt. Die Platten können als Ober- und Unterheizer kachelförmig
in Rechteckform zu beliebiger Größe zusammengesetzt oder als Kreisscheiben bis 300 mm Durchmesser ausgeführt werden. Für großvolumiges Lötgut sind zusätzlich beheizte Seitenwände eingesetzt.
An die Wärmeabgabe und an das Lötgut angepasst, können die Heizplatten einzeln oder in Gruppen angesteuert werden. Ein homogenes Temperaturfeld und geringe Energieverluste werden durch
Superisolation mit 5 Schichten Molybdänfolie erreicht. Die Stromzuführung erfolgt über Kontaktpins aus
Reinnickel, die Temperaturmessung mit integrierten Thermoelementen. Empfehlungen zur Steuer- und
Regelungstechnik können auf Grund langjähriger Erfahrungen aufgabengerecht erarbeitet werden.

Besondere Vorteile sind kurze Aufheizzeiten und geringe Temperaturgradienten. Außerdem sind die keramischen Heizplatten auch im Ultrahochvakuum inert.

Referenzen sind 5 Vakuumlötanlagen zur Keramik/Metall-Verbindung mit Silberaktivlot bei der
Firma Bach RC.

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